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Diese Aufgaben kommen beim Todesfall auf Sie zu

Todesfall

Todesfall © richardanthony – picsastock.com

Wenn ein Todesfall eingetreten ist, kommen viele Aufgaben und Verpflichtungen auf die Hinterbliebenen zu. Kurz nach dem Todesfall tritt für viele Betroffene die Ratlosigkeit und enorme Hektik ein. Viele sind überfordert und können dem Schmerz des Verlustes und der Trauer keine Aufmerksamkeit schenken, weil Entscheidungen über den Verbleib des Leichnams, die Bestattungsart, die Trauerfeier und die Formalitäten getroffen werden müssen.

Die ersten Schritte nach Eintritt des Todes

Ist der Todesfall eingetreten, muss zuallererst der Notarzt verständigt werden. Dieser stellt den Tod fest und stellt den Totenschein aus. Dann kann ein Bestatter beauftragt werden. Hier empfielt es sich die Bestatter und Angebote in der Region zu vergleichen. Schnell und unkompliziert geht das mit unserem Vergleichsrechner. In diesem Atemzug sollten auch Familienangehörige und enge Freunde benachrichtigt werden.

Wichtige Dokumente im Todesfall

Welche Unterlagen für die Beantragung der Sterbeurkunde benötigt werden, hängt vom Familienstand der verstorbenen Person ab. In jeden Fall wird der Personalausweis und die Geburtsurkunde benötigt. War der Verstorbene verheiratet, ist auch die Heiratsurkunde notwendig. War der Verstorbene geschieden oder verwitwet müssen auch Scheidungsurteil bzw. Sterbeurkunde des Ehepartners vorliegen.

Weitere notwendige Schritte

Für die nächsten Schritte ist wichtig in Erfahrung zu bringen, ob der Verstorbene eine Bestattungsverfügung, eine Sterbegeldversicherung oder eine Vorsorge abgeschlossen hat. Ist der passende Bestatter gefunden, kann dieser die Überführung des Verstorbenen vornehmen. In der Regel bleibt den Angehörigen 36 Stunden Zeit, um einen Bestatter zu beauftragen. Das ist genügend Zeit, um verschiedene Bestattungsunternehmen miteinander zu vergleichen.

Wichtige Formalitäten

Mit dem Tod eines nahen Angehörigen und der damit zusammenhängenden Organisation müssen viele Formalitäte erledigt werden. Sie können mit Ihrem Besatter absprechen, welche Dinge er erledigt, welche Dinge andere Angehörige übernehmen und welche Sie gerne selber übernehmen möchten. In jedem Fall müssen Krankenversicherung, Rentenversicherung, Bank und der Arbeitgeber über den Todesfall informiert werden. In diesem Zusammenhang sollten Sie auch darüber nachdenken, Ihren eigenen Arbeitgeber nach Sonderurlaub zu fragen. Des Weiteren sollten diverse Kündigungen (Versicherungen, Mietverhältnis etc.) veranlasst werden.

Vor der Bestattung

In Fragen der Bestattung muss entschieden werden, ob eine Feuerbestattung oder eine Erdbestattung gewünscht ist. Danach muss entschieden werden, auf welchem Friedhof der Verstorbene beerdigt werden soll, welches Grab und welchen Grabstein das Grab kennzeichnen soll. Es muss entschieden werden, wer benachrichtigt wird und wie, zum Beispiel in Form von Trauerkarten oder Traueranzeigen. Desweiteren fallen Entscheidungen an hinsichtlich der Trauerfeier, wie Dekoration, Ausgestaltung, wer eingeladen werden soll und welches Traueressen serviert werden soll. Diese ganzen Entscheidungen müssen in einem Todesfall von den Angehörigen entschieden werden, gerade in einer Trauerphase in der man den Todesfall nicht wahrhaben möchte. Zur Trauerbewältigung trägt diese Unruhe und Hektik nicht bei. Abhilfe schafft dabei in der Regel der Bestatter. Dieser kennt sich genau aus mit den notwendigen Formalitäten, den Möglichkeiten der Gestaltung der Bestattung und der Trauerfeier und allen anderen Angelegenheiten, die auf die Angehörigen zukommen.

Nach der Bestattung

Auch nach der Beisetzung müssen noch einige Dinge erledigt werden. Dazu gehören die Formalitäten wie die Beantragung des Erbscheins, ggf. das Einreichen des Testaments beim Nachlassgericht und die Information an das Sozial- und Finanzamt. Außerdem sollten verschiedene Verträge (Telefon, Zeitungsabonnements etc.) gekündigt werden und Profile in sozialen Netzwerken gelöscht oder in den „Gedenkzustand“ versetzt werden. Zu den eher persönlichen Formalitäten gehört das Versenden von Danksagungen, ggf. das Kündigen oder Ausräumen der Wohnung des Verstorbenen und die Grabgestaltung.

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