0800 - 30 60 777
Persönliche Beratung - 24 Stunden erreichbar

Kostenlose Beratung

Gerne beraten wir Sie auch telefonisch.
Tel: 0800 - 30 60 777
(gebührenfrei)

Jetzt anrufen

Bestattungskosten – Kosten für Friedhof und Bestattung

Bestattungskosten sind alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit einem Todesfall anfallen können. Die Höhe der Bestattungskosten richten sich in erster Linie nach der gewählten Bestattungsart und der gewählten Grabform. Da die Preisunterschiede zwischen den Bestattungsunternehmen groß sein können, beeinflusst auch die Wahl des Bestatters die Höhe der Bestattungskosten. Die unten stehende Grafik basiert auf einer Erhebung aus dem Jahr 2013 und zeigt an, wie viel die Deutschen bereit sind, für eine Bestattung auszugeben.

 

Übersicht der Bestattungskosten

Woraus bestehen die Bestattungskosten?

Zu den Bestattungskosten zählen in erster Linie die Kosten des Bestatters. Ein Bestatter wird mit der Durchführung und Organisation der Bestattung beauftragt. Neben Sarg und Urne zählen auch die Abholung, die hygienische Versorgung sowie Ämter- und Behördengänge zu seinen Aufgaben. Bei einer Feuerbestattung fallen zusätzlich die Kosten für ein Krematorium an. Auch die Trauerfeier wird vom Bestatter organisiert und begleitet. Neben den Bestatterkosten gören die Friedhofsgebühren gehören zu den Bestattungskosten. Je nach Bestattungsart, Region und Leistungsumfang der Bestattung können die Kosten variieren. Ein großer Teil der Bestattungskosten entsteht durch die Friedhofsgebühren. Je nach Region können diese über 50% der Gesamtkosten ausmachen. Die Grafik rechts zeigt Bestattungskosten in verschiedenen Städten basierend auf www.bestattungsvergleich.de.

Die Bestandteile der Bestattungskosten im Einzelnen

Leistungen des Bestatters

Zu den Bestatterleistungen gehören die Beratung, die Abholung und Überführung des Verstorbenen, die Kühlung, die Erledigung von Formalitäten, ein Sarg und gegebenenfalls eine Urne. Bei einer Feuerbestattung fallen zusätzlich die Kosten für ein Krematorium an. Werden  über diese Grundleistungen hinaus weitere Leistungen gewünscht (z.B. Trauerfeier, Trauerredner, Traueranzeige, Blumen), so werden diese individuell mit dem Bestatter besprochen und berechnet. Fremdleistungen (z.B. für die Ausstellung des Totenscheins, für Sterbeurkunden, für Trauerfloristik, für Zeitungsanzeigen und Trauerkarten) werden häufig auf der Rechnung des Bestatters zusammengefasst. Der Bestatter geht hierbei für Sie in Vorleistung.

 

 

Kosten Sarg

Je nach Geschmack, persönlichem Anspruch und Budget kann man aus unzähligen Sargmodellen auswählen. Diese reichen von einfachen Kiefernholzsärgen bis hin zu teuren Särgen aus Edelhölzern. Für Erdbestattungen werden werden meistens hochwertige Särge verwendet, da diese stabiler sind und so dem Druck des Erdreichs standhalten. Bei Feuerbestattungen werden für die Einäscherung im Krematorium eher einfache Kiefernsärge benutzt. Nähere Informationen, was bei der Auswahl des Sarges zu beachten ist, finden Sie hier.

Kosten Urne

Nach der Einäscherung wird die Asche in eine schmucklose Krematoriumsurne (“Aschekapsel”) gefüllt und dem Bestatter zur Beisetzung übergeben. Obwohl diese Aschekapsel auch ohne “Überurne” beigesetzt werden kann, entscheiden sich die meisten Menschen aus dekorativen Gründen für eine Schmuckurne. Die Aschekapsel wird dann in die Schmuckurne eingesetzt. Schmuckurnen gibt es in unterschiedlichen Materialien, Formen und Farben. Bei einer Urnenbeisetzungen auf einem Friedhof gibt es meistens keine Einschränkungen bei der Auswahl der Urne. Sie können aus Blech, Stahl, Marmor oder Holz bestehen. Wird die Urne zum Beispiel in einem Kolumbarium beigesetzt, besteht die Überurne häufig aus Marmor. Für die Baum- oder Waldbestattung wird eine biologisch abbaubare Urne (z.B. aus Holz oder Zellulose) verwendet. Für die Seebestattung wird eine wasserlösliche Urne verwendet, die sich nach der Beisetzung auflöst. Sie besteht z.B. aus gepresstem Sand oder Salzkristall. Bei Seebestattungen wird die Asche in die Schmuckurne umgefüllt, da die Aschekapsel des Krematoriums sich im Wasser nicht auflösen würde.

Friedhofsgebühren

Friedhofsgebühren machen häufig den größten Anteil der Kosten für eine Bestattung  aus. Die Preise für eine Grabstelle beziehen sich in der Regel auf eine Grabnutzungsdauer von 20 bis 30 Jahren. Jeder Friedhof hat eine Gebührensatzung, nach der sich die Friedhofsgebühren berechnen.
Die Friedhofsgebühren setzen sich aus den Kosten für die Grabnutzung und den Gebühren für das Öffnen und Schließen des Grabes zusammen. Bei einer Erdbestattung kommen zusätzlich die Kosten für 6 Sargträger hinzu. Findet auf dem Friedhof eine Trauerfeier statt, zählt die Miete für die Nutzung der Kapelle oder Feierhalle ebenfalls zu den Friedhofsgebühren. Mit Beginn der Nutzung des Grabplatzes werden die Friedhofsgebühren fällig. Diese Gebühren zahlt man meistens einmalig für die gesamte Laufzeit. Die Kosten unterscheiden sich je nach Grabart und der Region, in der der Friedhof liegt. Gibt es innerhalb einer Stadt mehrere Friedhöfe, können die Kosten der Friedhöfe unterschiedlich hoch sein.

Es gibt unterschiedliche Grabarten auf einem Friedhof. Jedoch bietet nicht jeder Friedhof auch jede Grabart an. Es gibt Reihengräber, Wahlgräber, anonyme und halbanonyme Grabstellen. Mehr Informationen zu den gängigen Grabarten auf deutschen Friedhöfen finden Sie hier.

Grabpflege

Die Laufzeit von Einzel- oder Familiengrabstellen beträgt je nach Friedhof zwischen 20 und 30 Jahre. In dieser Zeit muss das Grab gepflegt werden. Zu jedem Grab gehört eine angemessene und gepflegte Grabgestaltung. Sie können die Grabpflege selbst übernehmen. Hierfür eignen sich saisonale Pflanzen, die mit immergrünen Bodendeckern und kleinen Gehölzen kombiniert werden. Wer sein Grab nicht selbst pflegen kann, schließt beim Friedhof oder einer Gärtnerei einen Grabpflegevertrag ab. Viele Friedhöfe bieten im Sommer auch einen Gießservice an. Immer häufiger ist zu beobachten, dass auf Urnengrabstellen Grabplatten aus Marmor gelegt werden, um weniger Aufwand mit der Grabpflege zu haben.

Grabstein

Für die Anfertigung des Grabsteins oder der Grabplatte ist der Steinmetz zuständig. Grundsätzlich entscheiden die Angehörigen darüber, wie der Grabstein gestaltet werden soll. Viele Friedhöfe haben jedoch Einschränkungen hinsichtlich der Größe, der Farbe und der Beschaffenheit des Grabsteins. Daher muss immer erst eine Genehmigung für einen geplanten Grabstein bei der Friedhofsverwaltung eingeholt werden.

Regionale Unterschiede bei Bestattungskosten

Je nach Bestattungsart, Region und Leistungsumfang der Bestattung kann es zu großen Preisunterschieden bei den Bestattungskosten kommen. Wir raten deshalb immer dazu, verschiedene Angebote von regionalen und überregionalen Anbietern miteinander zu vergleichen.Um Ihnen eine Übersicht zu geben, wie sich die Preise unterscheiden, haben wir Ihnen die Bestattungskosten der größten deutschen Städte zusammengefasst.

Wer muss die Bestattungskosten tragen?

Grundsätzlich ist der nächste Verwandte für die Kosten der Bestattung zuständig. Gibt es einen oder mehrere Erben, so sind diese verpflichtet, für die Bestattung aufzukommen. Die Bestattungspflicht erlischt nicht mit dem Ausschlagen des Erbes. Möchte ein Bekannter oder Freund die Bestattungskosten bezahlen, kann er die Kosten dafür nachträglich von den Erben einfordern. Die Höhe der angefallenen Kosten sollte jedoch angemessen sein und sich auf ortsüblichem Niveau bewegen. Sollte kein Verwandter finanziell in der Lage sein die Bestattungskosten zu tragen, kann beim Sozialhilfeträger ein Antrag auf eine Sozialbestattung gestellt werden. Hat der Verstorbene keine Angehörigen, so übernimmt das Ordnungsamt die Bestattung auf Kosten der Gemeinde bzw. der Stadt.

Bestattungskosten steuerlich absetzen

In der Steuererklärung können Bestattungskosten als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Sie dürfen dann jedoch nicht aus dem Nachlass beglichen worden sein. So können alle Bestattungskosten abgesetzt werden. Mit der Steuererklärung müssen die Rechnungen und Quittungen eingereicht werden.

Bestatter vergleichen

Ratgebersuche