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Trauerrede als Bestandteil der Bestattung

Einige mitfühlende Worte – die sollte jeder Verstorbene als Zeichen der letzten Anerkennung bekommen. Die Trauerrede wird meistens von den nächsten Angehörigen, einem Geistlichen oder aber von einem professionellen Trauerredner gehalten. Die Rede beeinflusst die Erinnerung an den Verstorbenen und hilft bei der Trauerbewältigung . Besonders schön ist es auch, wenn die Trauergäste Anekdoten oder eigene Erinnerungen an den Verstorbenen mit den Trauergästen teilen. 

Trauerrede
© Nicola Giordano - fotolia.com

Die Trauerrede wird üblicherweise während der Beisetzung am Grab oder im Rahmen der Trauerfeier gehalten. Sie dient dazu, den Angehörigen das Leben und die Persönlichkeit des Verstorbenen noch einmal in der Stunde des endgültigen Abschieds Revue passieren zu lassen. Die Rede hält ein professioneller oder ein freier Redner,  oder sie wird von einem Geistlichen gehalten. Die Grabrede kann aber auch ganz individuell von den Hinterbliebenen verfasst und vorgetragen werden.

Der Trend geht jedoch weg von der Grabrede und hin zur Trauerrede währen der Trauerfeier in Friedhofskapelle oder in den Räumlichkeiten des Bestatters , weil dort die Gegebenheiten besser sind um eine Rede mit technischen Mitteln zu untermalen. Am Grab selbst werden dann nur noch einige Worte gesprochen.

Auch eine Baum- oder einer Seebestattung kann von einer Trauerrede untermalt werden. Menschen, die eine Feier mit Trauerrede unter freiem Himmel schon einmal erlebt haben, empfanden diese Form des Abschiednehmens als besonders beeindruckend. Und selbst wenn kein Redner die See- oder Baumbestattung begleitet: Bei einer Seebestattung ist es Brauch, dass der Kapitän immer einige mitfühlende Worte sagt, bevor man die Urne dem Wasser übergibt. Bei einer Bestattung im FriedWald® wohnt immer der zuständige Revierförster der Beisetzung bei und sagt ebenfalls einige Worte, wenn die Urne beigesetzt wird.

Ausgestaltung der Trauerrede

Zur Vorbereitung der Trauerrede führt der Redner mit den Angehörigen ein Vorgespräch, bei dem die Lebensgeschichte des Verstorbenen sowie seine Persönlichkeit besprochen werden, um diese in der Rede zu verankern. Dabei ist es wichtig, einzelne Lebensstationen aufzugreifen: Was der Verstorbene getan? Wie hat er gewirkt? Außerdem greift man Beruf, Hobbies, Aktivitäten, Träume und (erreichte) Ziele auf, um ein möglichst genaues Bild von dem Verstorbenen zu bekommen. Wichtig ist dabei alles, was diesen Menschen einzigartig gemacht hat. Darüberhinaus können aber auch Gedichte, Sprüche und Zitate in die Rede einfließen. Bei einer kirchlichen Trauerrede sind das meistens Zitate oder Gleichnisse aus der Bibel. Daneben sollte eine Rede aber auch der Platz für Trost und Trauer schaffen. Eine Trauerfeier ist vorrangig dem Gedenken des Verstorbenen gewidmet und hilft bei der Trauerbewältigung und Abschiednahme.

Professionelle Trauerredner

Oft kann Ihr Bestatter Ihnen einen guten Grabredner empfehlen, den die meisten Bestatter arbeiten mit erfahrenen Rednern zusammen. Sie brauchen keine Bedenken zu haben, dass die Rede zu unpersönlich wirken könnte. Erfahrungswerte zeigen das genaue Gegenteil: Trauerredner sind einfühlsam und wissen, wie man das Unaussprechliche in Worte fassen kann. Nach einer Trauerfeier stellen viele Gäste erstaunt fest, dass der Trauerredner, der den Verstorbenen zumeist gar nicht kannte, ein ziemlich genaues Bild von ihm hatte und dieses in Worte zu fassen verstand.

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