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Sterbegeldversicherung – finanziell für die eigene Bestattung vorsorgen

Viele Menschen möchten sich zu Lebzeiten gar nicht mit den Themen Tod und Sterben beschäftigen. Dabei kann eine Bestattung viel Geld kosten. Und meistens sind es die bestattungspflichtigen Angehörigen, welche im Todesfall für die Kosten einer Bestattung aufkommen müssen. Abhängig von der Region, der gewählten Bestattungsart und dem beauftragten Bestatter können die Kosten einer würdevollen Bestattung mehrere Tausend Euro kosten. Dabei kann man bereits zu Lebzeiten vorsorgen: in Form einer Sterbegeldversicherung. Durch kleine monatliche Beiträge über viele Jahre sichert die Sterbegeldversicherung die Kosten im Zusammenhang mit einem Sterbefall ab und entlastet die Angehörigen finanziell.

Sterbegeld
© Maurice tricatelle - fotolia.com

Was ist eine Sterbegeldversicherung

Eine Sterbegeldversicherung ist eine lebenslange Kapitallebensversicherung auf den Todesfall . Im Gegensatz zu anderen Lebensversicherungen hat sie eine relativ geringe Versicherungssumme. Dementsprechend niedrig sind auch die monatlichen Prämien, besonders dann, wenn Sie die Versicherung frühzeitig abschließen. Generell kann man sagen: je älter Sie bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung sind, desto höher fallen auch die monatlichen Prämien aus. Hintergrund ist, dass das Sterberisiko mit jedem Lebensjahr steigt. Der volle Versicherungsschutz besteht jedoch häufig schon nach relativ kurzer Zeit. Je nach gewünschter Bestattungsart, den örtlichen Gegebenheiten und den eigenen Ansprüchen an die Ausstattung einer Beerdigung wählen Sie eine Versicherungssumme zwischen 1.000 und 15.000 Euro.

Eine Sterbegeldversicherung dient in erster Linie der Absicherung der späteren Bestattungskosten und der Realisierung der eigenen Wünsche in Bezug auf die Bestattung. Darüber hinaus kann sie auch Kosten für die Wohnungsauflösung, die Renovierung und sonstige Verpflichtungen im Zusammenhang mit einem Sterbefall abdecken. Mit einer Sterbegeldversicherung beugen Sie dem vor, dass die bestattungspflichtigen Angehörigen später einmal in eine finanzielle Notsituation geraten. Zudem verhindern Sie durch eine angemessene Versicherungssumme, dass die Angehörigen die Bestattungskosten gering halten, um möglichst viel Geld vom Erbe übrig zu behalten.

Die eingezahlten Beträge sind sogenannte zweckgebundene Gelder und gehören damit zum sogenannten Schonvermögen. Sie sind bis zu einer bestimmten Summe (i.d.R. zwischen 3.500 und 5.000 Euro) z.B. bei Grundsicherung oder Pflegebedürftigkeit vor dem Zugriff durch das Sozialamt geschützt ( Quelle ). Im Sterbefall wird die Versicherungssumme an eine bezugsberechtigte Person ausgezahlt. Im Rahmen eines Vorsorgevertrags mit einem Bestatter kann dieser auch bezugsberechtigt sein.

Wozu eine Sterbegeldversicherung?

Die meisten Menschen mittleren Alters können nicht absehen, wie, wo und unter welchen finanziellen Umständen sie ihren Lebensabend verbringen werden. Nicht kalkulierbare Ereignisse wie Krankheit im Alter oder ein Heimaufenthalt können in kurzer Zeit die Ersparnisse vieler Jahre aufbrauchen. In Zeiten wachsender Altersarmut sehen sich zudem viele Menschen außer Stande, angemessene Rücklagen zu bilden, um privat die Kosten der eigenen Bestattung ansparen zu können. Wer beispielsweise in den letzten Jahren seines Lebens auf Leistungen des Sozialamtes angewiesen ist, der kann in der Regel kein oder nur sehr wenig Geld zurücklegen und muss sein gesamtes Vermögen erst einmal für den Lebensunterhalt und oftmals auch die eigene Pflege aufwenden. Die Konsequenz daraus ist, dass die Bestattungskosten nicht mehr aus dem Nachlass gedeckt werden können. In diesem Fall müssen die nächsten Angehörigen für die Kosten der Bestattung aufkommen.

Bis zum Jahr 2004 zahlten die gesetzlichen Krankenkassen das Sterbegeld aus. Das Sterbegeld sollte die finanziellen Aufwendungen der Bestattung eines Verstorbenen decken. Im Laufe der Jahre wurde die Höhe des Sterbegeldes immer weiter reduziert, lag zuletzt  bei 500 Euro und wurde schließlich ganz abgeschafft. Seit dem Wegfall des Sterbegeldes sind die bestattungspflichtigen Angehörigen oder die Erben in der Pflicht, die Kosten der Bestattung eines Verstorbenen zu tragen. Wer vorsorgen möchte, der entscheidet sich entweder für eine Bestattungsvorsorge oder für eine Sterbegeldversicherung.

Der Unterschied zwischen Bestattungsvorsorge und Sterbegeldversicherung

Entscheiden Sie sich für den Abschluss einer Bestattungsvorsorge bei einem Bestattungsunternehmen, so binden Sie sich bereits zu Lebzeiten an diesen einen Bestatter. Eine Bestattungsvorsorge sorgt nicht nur für die finanzielle Absicherung. Sie ermöglicht zudem auch das aktive Mitwirken an der Ausgestaltung der eigenen Bestattung, in dem Sie dem Bestatter bereits zu Lebzeiten seine Bestattungswünsche mitteilen.

Im Gegensatz dazu bleiben Sie bei einer Sterbegeldversicherung flexibel und binden sich nicht frühzeitig an ein Bestattungsunternehmen. Dennoch schaffen Sie durch kleine monatliche Prämien die finanzielle Absicherung für eine würdige und angemessene Bestattung.

Worauf muss ich bei einer Sterbegeldversicherung achten?

Die Verbraucherinitiative Aeternitas zeigt anhand der folgenden Kriterien, was eine gute Sterbegeldversicherung ausmacht:

  • Sterbegeld wahlweise von 1.000 bis 15.000 Euro
  • Aufnahme bis 80 Jahre
  • Keine Gesundheitsfragen
  • Keine Wartezeit, lediglich Staffelung der Leistung im ersten Versicherungsjahr
  • Staffelung entfällt bei Unfalltod
  • Doppeltes Sterbegeld bei Tod durch Unfall
  • Beitragsbefreiung, wenn nach dem 3. Versicherungs­jahr während der Beitragszahlungsdauer ein Pflegefall der Stufe III eintritt
  • Assistance-Leistungen im Trauerfall

Wie finde ich eine gute Sterbegeldversicherung?

Sterbegeld
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Mit unserem Partnerunternehmen Comparon können Sie schnell und unkompliziert verschiedene Anbieter von Sterbegeldversicherungen vergleichen. Dazu geben Sie einfach Ihr Geburtsdatum in das dafür vorgesehene Feld ein und  wählen die gewünschte Versicherungssumme aus. Unmittelbar danach können Sie zwischen verschiedenen Anbietern wählen und deren Konditionen vergleichen.

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Wichtig ist es, dass Sie sich vorher über die zu erwartenden Bestattungskosten informieren. Abhängig von der Region und der gewählten Bestattungsart können diese sehr unterschiedlich ausfallen. Die Bestatterkosten in Ihrer Stadt erfahren Sie auf unserer Vergleichsseite . Des weiteren empfehlen wir Ihnen, sich im Vorfeld über die Friedhofsgebühren , die Kosten für die Grabpflege und für einen Grabstein zu informieren.

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